Aktionsplanung 2024

Auf Grundlage der strategischen Lärmkarten 2022 werden die bestehenden Aktionspläne überprüft und überarbeitet. Die Aktionspläne sind bis 18.7.2024 fertigzustellen. Verantwortlich ist jeweils die für die Lärmquelle zuständige Behörde.

Die Aktionsplanung für Umgebungslärm erfolgt auf Basis des Artikels 8 der EU-Umgebungslärmrichtlinie bzw. ihrer nationalen Umsetzung. In den Umgebungslärm-Aktionsplänen sollen nicht nur Lärmprobleme und Lärmauswirkungen geregelt werden, sondern es sollen auch ruhige Gebiete gegen eine Zunahme des Lärms geschützt werden. Laut Umgebungslärmrichtlinie sind "Die in den Plänen genannten Maßnahmen ... in das Ermessen der zuständigen Behörden gestellt, sollten aber insbesondere auf die Prioritäten eingehen, die sich gegebenenfalls aus der Überschreitung relevanter Grenzwerte oder aufgrund anderer von den Mitgliedstaaten festgelegter Kriterien ergeben, und insbesondere für die wichtigsten Bereiche gelten, wie sie in den strategischen Lärmkarten ausgewiesen wurden".

Diese Kriterien sind in Österreich beispielsweise die in der Bundes-Umgebungslärmschutzverordnung festgelegten Schwellenwerte für die Aktionsplanung. Für den Inhalt der Aktionspläne sind Mindestanforderungen festgelegt.

Die Aktionspläne sind im Fall bedeutsamer Änderungen der bestehenden Lärmsituation, mindestens aber alle fünf Jahre zu überprüfen und erforderlichenfalls zu überarbeiten. Mit der Verordnung (EU) 2019/1010 wurde der Zeitrahmen für die nächste Überprüfung bzw. Überarbeitung mit 18. Juli 2024 festgelegt. Damit stand ein Jahr mehr als bisher für die Ausarbeitung der Pläne zur Verfügung.

Eine zusammenfassende sowie eine detaillierte gemeindeweise Betroffenenauswertung finden Sie hier: Betroffenenauswertung Umgebungslärm (https://www.laerminfo.at/laermkarten/Betroffene_Umgebungslaerm.html)

Bei der Erstellung der Aktionspläne besteht für Bürger und Bürgerinnen die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Die Entwürfe der jeweiligen Aktionspläne stehen nach Übermittlung durch die zuständige Behörde hier veröffentlicht.

Als Beginn der öffentlichen Auflage ist der 9. März geplant. Die Frist für Stellungnahmen sowie Kontaktinformationen der jeweiligen zuständigen Behörde sind beim jeweiligen Teil des Aktionsplans angeführt.

Veröffentlicht am 27.09.2022, BMK V/11

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